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15 Dinge, die du über das Reisen in Japan wissen solltest

Irassheimase!

 

Oder auch: Willkommen!

 

Sobald du in ein Geschäft oder ein Restaurant kommst, wirst du auf diese Weise vom Personal begrüßt. In einem Kaufhaus wirst du es aus sämtlichen Richtungen hören, denn jeder Kunde wird von jedem Mitarbeiter begrüßt.

 

Dieser Ausduck wird in Japan vermutlich dein zweitmeistgehörtes Wort sein.

 

Wenn du wissen möchtest, welches dein meistgehörtes Wort sein wird, dann lies weiter!

 

Hier sind sie, die 15 Dinge, die du über das Reisen in Japan wissen solltest:

 

1. Japaner lieben blonde Kinder (und das Kind liebt die Aufmerksamkeit)

 

Wenn du in Japan sofort auffallen möchtest, dann nimm einfach ein möglichst blondes Kind mit. Überall wo wir gehen und stehen, hören wir Japaner, die entzückt kawaii rufen und dem Kind zuwinken. Viele Leute bleiben stehen, winken, schütteln ihm die Hände oder spielen sogar mit ihm.

 

Unserem Sohn gefällt diese viele Aufmerksamkeit mittlerweile so gut, dass er sie schon erzwingen zu scheint. So rennt er nun schier wahllos zu fremden Leuten und winkt ihnen zu, zeigt ihnen sein Auto und verabschiedet sich mit seinem neu gelernten dye-dye wieder.

 

Die Kinderfreundlichkeit der Japaner hat für uns allerdings auch eine Schattenseite, denn das Land des Lächelns hat sich als Land des Lachens herausgestellt. Über alle Dinge, die das Kind so anstellt, wird in Japan herzhaft gelacht. Egal, ob er an den Haaren zieht, Essen durch die Gegend wirft oder die Brille von der Nase reißt. So hat er sich nun diese in Deutschland mühsam abgewöhnten Marotten in Japan wieder angeeignet.

 

2. In japanischen Häusern lässt sich viel anstellen

 

Japanische Häuser sind leider nicht gerade die Kindersichersten.

 

Es fängt schon bei den berühmten Papierfenstern an. Natürlich sind nicht die eigentlichen Fenster aus Papier, aber in vielen Häusern gibt es eine Art Blickschutz-Schiebefenster, das sich vor das Glasfenster schieben lässt. Und diese sind mit zwar dickem, aber dennoch leicht zerstörbarem Papier bespannt.

 

Die gute Nachricht ist aber, dass diese Papierfenster in vielen Häusern sowieso schon etwas kaputt sind, so dass es bisher nicht weiter schlimm war, wenn das Kind ein oder zwei Löcher mehr hinein gestoßen hat.

 

Außerdem sind viele Dinge in japanischen Häusern etwas niedriger als in deutschen Haushalten. So kommt unser Sohn in Japan bequem an die meisten Lichtschalter, den Herd oder die Türklinken.

 

Vorausgesetzt, es gibt überhaupt Türklinken. Denn die meisten Türen sind Schiebetüren, die sich auch von einem Kleinkind leicht öffnen lassen.

 

3. Im Land der Technik funktioniert die deutsche Technik nicht

 

In Japan gibt es kein GMS-Netz für Handys. Was das genau bedeutet, weiß ich zwar selbst nicht, Fakt ist jedenfalls, dass unsere Handys in Japan kein Netz bekommen. Handys mit UMTS-Unterstützung funktionieren hingegen auch hier. Falls du mit diesen Informationen im Gegensatz zu mir etwas anfangen kannst, checke lieber noch einmal vor der Abreise, ob dein Handy funktionieren wird.

 

Ansonsten gibt es viele Mobilfunkanbieter, die Handys inklusive passender Sim-Karte verleihen.

 

Auch unsere Geldkarte macht in Japan Probleme. Obwohl an den japanischen Automaten steht, dass unsere Karte der Sparkasse akzeptiert wird, können wir kein Geld von unserem Sparkassen-Konto abheben.

 

4. Japan hat die wahrscheinlich beste Toiletten-Infrastruktur der Welt

 

Du wirst neben jedem Spielplatz eine öffentliche Toilette finden, und auch sonst an jeder zweiten Straßenecke.

 

Die Toiletten in Japan sind nicht nur sauber, sondern auch hochmodern. Du kannst während des Toilettengangs Spülgeräusche einspielen lassen, um nicht von Anderen belauscht zu werden und hast mehrere Bidet-Funktionen zur Auswahl. Und die Toilettensitze sind (fast) immer beheizt.

 

An fast jeder öffentlichen Toilette findest du auch eine Wickelmöglichkeit, meist in der Behindertentoilette, so dass auch der Papa entspannt wickeln kann.

 

Absolut genial finde ich die Sitzvorrichtungen für Kleinkinder, die ich bisher auf fast jeder Damentoilette gesehen habe. Du kannst entspannt auf Toilette gehen, während dein Kind gemütlich in einer Art an der Wand angebrachten Hochstuhl sitzt und dir zuschaut.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Kind nirgendwo so gut das auf Toilette Gehen lernen kann wie in Japan. Leider treffen meine Überredungsversuche beim Papa immer wieder auf Sturheit.

 

Übrigens lassen sich geeignete Windeln weitaus weniger gut auftreiben als in Deutschland …

 

5. Japan ist sehr sauber

 

In vielen Ländern ist das Gegenteil der Fall: An jeder Straßenecke stehen Mülleimer und trotzdem liegt der Müll überall auf der Straße herum.

 

Nicht so in Japan. Hier musst du teilweise schon sehr lange suchen, bist du einen öffentlichen Mülleimer findest. Kein Mülleimer im Park, kein Mülleimer auf dem Spielplatz, kein Mülleimer in der Bahnstation.

 

Trotzdem ist Japan das sauberste Land, in dem ich je war. Es liegt nirgendwo Müll herum, noch nicht einmal Kaugummis oder Zigarettenstummel …

 

Und das, obwohl die Japaner nicht gerade wenig Müll produzieren. Bananen werden einzeln in Plastiktüten verkauft, und jeder nach so kleine Einkauf, und sei es nur eine Tafel Schokolade, wird vom Kassierer in eine Plastiktüte verpackt (auch wenn du mit riesigem Rucksack an der Kasse stehst).

 

So hast du immerhin genug Tüten, in denen du den Tag über deinen Müll sammeln kannst, bis du doch endlich einen Mülleimer entdeckst.

 

6. Japan ist ein sehr sicheres Land

 

Lass dich nicht von den Nachrichten über Erdbeben oder den Tsunami vor vier Jahren verunsichern.

 

Japan ist nicht nur das sauberste, sondern auch das (gefühlt) sicherste Land, in dem ich je war.

 

Wir haben ein vergleichsweise starkes Erdbeben in Tokyo mitbekommen, von dem sogar unsere Familie in Deutschland gehört hat. Das Ganze war aber wirklich überhaupt nicht dramatisch.

 

Wir waren gerade in unserer Wohnung in Tokyo, als auf der Straße eine japanische Durchsage kam, die wir nicht verstanden haben. Kaum war die Durchsage vorbei, ging das Erdbeben auch schon los. Das Haus rüttelte ein wenig, es fühlte sich eher an, als befände es sich kurzzeitig im Massagemodus. Währenddessen kam aus den Lautsprechern auf der Straße eine Melodie, die auch eher an Entspannungsmusik erinnerte und wohl suggerieren sollte, dass hier gerade nichts Schlimmes passiert. Das gesamte Spektakel ging etwa eine Minute lang und war so schnell wieder vorbei, wie es gekommen ist.

 

Auch kleinere Erdbeben merken wir immer wieder in unregelmäßigen Abständen. Aber meistens sind wir uns noch nicht mal sicher, ob das nun wirklich ein Erdbeben war oder nur unser Kreislauf kurzzeitig schummerig war.

 

Auch vor Kriminalität brauchst du in Japan keine Angst zu haben.

 

Wir haben schon einige Male unser Gepäck am Bahnhof im Wartebereich liegen lassen und sind noch einmal schnell in den Supermarkt gegangen, ohne dass etwas passiert wäre.

 

 

Neulich haben wir unser Tablet am Bahnhof liegen lassen und es erst einige Stunden später bemerkt. Es wurde abgegeben und wir konnten es ohne Probleme abholen.

 

7. Mit englisch kommst du nicht weit

 

Das hätten wir aufgrund des strikten japanischen Bildungssystems eigentlich nicht gedacht, aber tatsächlich sprechen viele Japaner nicht oder nur sehr gebrochen englisch.

 

Auch viele Personen, die zumindest gelegentlich Kontakt zu Touristen haben, wie Angestellte in den Bahnstationen oder in Restaurants, haben uns kaum verstanden. Wenn vorhanden, wird meist eine Person dazu gerufen, die besser englisch kann, aber auch mit diesen Personen hatten wir meist noch Verständigungsprobleme. Oft klappt zwar auch die Verständigung mit Händen und Füßen, aber auch nicht immer.

 

Empfehlenswert ist der Japanisch Reise-Sprachführer von Lonely Planet*, der von „Wo ist der nächste Spielplatz?“ bis hin zu „Ich brauche einen Schwangerschaftstest“ auch das Reisen mit Kind abgedeckt.

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8. Vegetarier haben es in Japan nicht leicht

 

Japan schafft mich persönlich kulinarisch gesehen sehr.

 

In vielen Restaurants wird kein vegetarisches Essen angeboten, und wenn doch, dann ist mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit entweder Ei oder Alge mit drin (was ich leider beides auch nicht mag).

 

Auch auf Bezeichnungen wie „Veggie Pizza“ kann man sich nicht immer verlassen, denn das heißt eigentlich nur, dass neben dem Fleisch mehr Gemüse mit dabei ist als sonst.

 

Auch im Supermarkt ist der Trend zum Fleisch erkennbar. Dort sind gleich mehrere super lange Kühlregale voller Fisch aufgebaut, ein weiteres langes Kühlregal ist voller Fleisch.

 

Das Käseregal hingegen ist eher versteckt und im Vergleich ziemlich klein. Mag vielleicht auch daran liegen, dass viele Asiaten unter Laktoseintoleranz leiden und sowieso keinen Käse essen. Der Käse im Kühlregal ist zum Großteil aus den Niederlanden oder aus Italien importiert und somit auch wahnsinnig teuer.

 

Für alle, die beim Essen nicht so zimperlich sind wie ich, und vor allem auf Fisch und Reis stehen, hat Japan aber auch kulinarisch sicherlich viel zu bieten.

 

9. Geraucht wird drinnen

 

Auf vielen öffentlichen Plätzen und Straßen herrscht Rauchverbot, auf das immer wieder durch Hinweistafeln und Piktogramme auf dem Fußboden hingewiesen wird. Und die Japaner halten sich auch tatsächlich daran. Ich persönlich finde das sehr sehr angenehm – endlich keine Dunstwolken mehr, durch die ich mein Kind (und mich selbst) schnellstmöglich hindurch manövrieren muss. An einigen Plätzen gibt es „Raucherboxen“, in denen die Raucher in kleinen Kabinen zusammengepfercht rumstehen.

 

Generell wird in Japan aber eher drinnen geraucht. Es gibt viele Lokale und Restaurants, in denen geraucht werden darf. Einmal waren wir sogar in einer verrauchten Bäckerei (und waren noch schneller wieder draußen).

 

Die meisten Restaurants bieten eine Art „Kompromiss-Lösung“ an. Zu den Hauptgeschäftszeiten darf nicht geraucht werden, ansonsten schon. Für mich keine akzeptable Lösung, denn auch wenn gerade nicht aktiv geraucht wird, hängt der Rauch trotzdem in den Möbeln und Polstern und ist einfach unangenehm.

 

Die Suche nach einer wirklich rauchfreien Essensgelegenheit (mit vegetarischen Gerichten!) kann so schon etwas Zeit in Anspruch nehmen und auch durchaus mal erfolglos enden.

 

10. Es gibt keine richtigen Adressen

Richtige Adressen, die du einfach so anhand von Straße und Hausnummer finden kannst, wirst du vergeblich suchen. Oft existieren nur Viertel oder die Nummern der Häuser sind nicht der Reihenfolge nach durchnummeriert, sondern nach Baudatum.

 

Geschäfte, Hotels und Restaurants halten deswegen immer Lagepläne bereit, damit sie überhaupt gefunden werden können.

 

Möchtest du jemanden besuchen, wirst du meist von der nächstgelegenen Bahnstation abgeholt.

 

An vielen Straßenecken, vor allem in der Nähe von Bahnstationen, gibt es zusätzlich kleine Polizeistationen, in denen man nach dem Weg fragen kann. Manche Polizisten sind allerdings auch etwas übereifrig.

 

Als ich mit meiner Straßenkarte an einer Bahnstation stand, kam sofort ein Polizist auf mich zu und wollte mir helfen. Dabei war ich gar nicht verirrt, ich wollte mir einfach die Karte angucken. Da der Polizist mich aber nicht verstand, ließ er nicht locker und bat mich, mit in die Polizeistation zu kommen. Dort kümmerten sich noch zwei weitere Polizisten um mich, die aber ebenfalls nicht verstanden, dass ich gar keine Hilfe brauchte. Schließlich haben die Polizisten einen englischsprachigen Kollegen angerufen, mit dem ich telefonieren sollte …

 

11. Alles leuchtet, blinkt und macht Musik

Ja, genauso hatte ich mir Japan vorgestellt.

 

Den Begriff Reizüberflutung fand ich schon immer doof, aber genau das ist eine treffende Bezeichnung für einige Teile Tokyos. Damit meine ich nicht nur Reizüberflutung für das Kind, sondern auch für uns Erwachsene.

 

Vor allem Shibuya ist das blinkende und singende Zentrum Tokyos. Es gibt riesige Leinwände an Kreuzungen, auf denen Musikvideos gezeigt werden. Zusätzlich schallen aus den Lautsprechern der Shoppingmeile weitere japanische Songs mit Ohrwurmfaktor. Ab und an kommt ein Werbe-LKW mit Video-Leinwand vorbei. Aus jeden Laden schallt andere Musik. Im Dunkeln ist trotzdem alles hell beleuchtet.

Aber Shibuya ist natürlich das Extrem-Beispiel.

Es geht auch dezenter: Aus den Lautsprechern an den Bahngleisen kommt leises Vogelgezwitscher. Wenn allerdings gerade eine Bahn am Gleis steht, ertönt eine Melodie (diese kann je nach Station unterschiedlich sein). Wenn die Melodie ausgeht, schließen sich die Türen der Bahn. Quasi wie Reise nach Jerusalem, nur für Bahnreisende.

Weihnachten existiert in Japan auch außerhalb vom Dezember. Denn viele Stadtteile und Sehenswürdigkeiten haben eine „Illumination“, die den Europäer wohl eher an Weihnachten erinnern. Vor allem, da viele dieser Illuminationen tannenbaumförmig aufgebaut sind.

 

Am besten findet mein Sohn übrigens die Ampeln. Er geht mittlerweile nur noch über die Straße, indem er dabei laut I-A I-A ruft.

 

12. Japan ist voll

Das wusstest du ja wahrscheinlich schon. Ehrlich gesagt ist es sogar noch nicht mal so voll wie ich es mir vorgestellt hatte.

 

Der Mythos vom „Bahnschubser“, der die Fahrgäste in die Bahn quetscht, damit die Türen zugehen können, ist tatsächlich nur ein Mythos.

 

Und trotzdem ist es voll in Japan. Nicht auf eine „alle-auf-einmal“ Art und Weise, sondern eher kontinuierlich.

 

Wenn du zum Beispiel dachtest, die belebteste Kreuzung der Welt sei der Times Square, dann hast du weit gefehlt. Es ist die Shibuya-Kreuzung in Tokyo. Auch der belebteste Bahnhof der Welt befindet sich in Tokyo: die Shinjuku Station.

 

Ein weiteres eindruckvolles Beispiel ist die Ringlinie der JR in Tokyo, die Yamanote Line. Die Bahnen der Yamanote Line sind immer voll. Nicht proppenvoll, aber zunidest so voll, dass meistens alle Sitzplätze besetzt sind und einige Leute stehen. Soweit noch nichts besonderes. Aber: die Yamanote Line besitzt 12 Waggons und kommt alle zwei Minuten …

 

13. Alles ist geregelt

In Japan ist alles geregelt. Und diese Beobachtung kommt von einer Deutschen …

 

Es gibt zum Beispiel Warteschlangen-Markierungen an Bahnsteigen, die wir erst nach drei Tagen überhaupt bemerkt haben, so dezent sind sie auf den Boden gemalt.

 

Auch für die Rolltreppe wird sich angestellt, und auch hierbei sind wir die ersten Tage ins Fettnäpfchen getreten und haben uns vorgedrängelt, weil wir die Schlange zunächst einfach nicht bemerkt haben. Erklärungen, wie man die Rolltreppe benutzt, gibt es auch. Immer schön in den gelben Markierungen stehen bleiben und festhalten. Zum Glück wurde das noch einmal erklärt.

 

Die Kontrolle und die Regulierungen machen sogar vor dem Spielplatz keinen Halt. Kinder dürfen nicht mit Schal oder Mütze das Klettergerüst benutzen, und auf einigen Klettergerüsten müssen die Schuhe ausgezogen werden.

 

14. Bahnfahren ist kompliziert

Na ja, eigentlich ist nicht das Bahnfahren an sich kompliziert, sondern eher die Orientierung im Bahnhof. Denn Bahnhöfe sind in Japan übertrieben groß und maßlos kompliziert.

 

Wir haben schon an einigen Bahnhöfen eine Stunde gebraucht, um herauszufinden, wo wir überhaupt hin müssen, um an unser Ziel zu gelangen. Es gibt nämlich verschiedene Eingänge für unterschiedliche Linien, und oftmals ist nicht von Anfang an klar, mit welcher Linie du überhaupt fahren musst. Leider zeigen auch die Pläne innerhalb der Bahnstation nicht immer alle Linien an, sondern vielleicht nur die Linien der Subway oder nur die Linien der JR-Line.

 

Manche Bahnhöfe sind zudem unterirdisch mit anderen Bahnhöfen verknüpft und teilweise musst du zum Umsteigen eine wirklich lange Strecke zurücklegen.

 

Und so ein Bahnhof kann locker auch mal 20 bis 30 Ausgänge in verschiedene Richtungen haben. Den richtigen Ausgang zu erwischen, grenzt manchmal fast schon an ein Wunder.

 

Wenn du den richtigen Zug aber erstmal gefunden hat, wirst du sehr entspannt fahren können.

 

Du brauchst dich übrigens nicht zu ärgern, wenn du in den Zügen der JR-Line oder des Shinkansen keine Viererplätze für die ganze Familie findest. Drehe einfach eine Zweierreihe um und schon hast du deine Sitzgruppe. Im Shinkansen kannst du sogar eine Dreierreihe umdrehen und so eine Sechsergruppe erzeugen. Wieder eine Sache, die ich ziemlich genial finde!

 

Wir sind übrigens drei Wochen lang mit dem JR Railpass durch Japan gereist. Im Vergleich, was wir für die zurückgelegte Strecke normal hätten bezahlen müssen, ist der Railpass wirklich lohnenswert!

 

15. Japan ist praktisch

Die Japaner haben einfach an alles gedacht.

 

Wenn du im Supermarkt ein Bento (ein kleines fertiges Mittagessen) kauft, bekommst du gleich Stäbchen (oder mit genügend Hand-und-Fuß-Kommunikation auch eine Gabel) an der Kasse dazu. Für einen Joghurt bekommst du einen Löffel. Auch eine Mikrowelle steht in jedem Supermarkt bereit, damit du dein Essen gleich genießen kannst.

 

Äußerst praktisch finde ich außerdem die kostenlosen Leihbuggys, die es in vielen Shopping Centers und Museen gibt. Ein Traum für den vom Tragerucksack* geplagten Rücken!

 

Und von drehbaren Sitzen in der Bahn und Kindersitzen in der Toilette habe ich dir ja auch schon erzählt …

 

Fazit

 

Japan ist in vielerlei Hinsicht ein wirklich lohnenswertes Reiseziel, vor allem auch mit Kindern. Es ist ein sehr sicheres, sauberes und praktisches Land. Allerdings wirst du wahrscheinlich nicht um so einige Kommunikations- und Orientierungsprobleme drum herum kommen.

 

Warst du bereits mit oder ohne Kind in Japan? Oder planst du eine Reise dorthin? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Christin

 

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