Adiós 2015! Ein Ausblick in das neue Jahr und ein Dankeschön

Adiós, Arrividerci und Sayonara – überall auf der Welt lassen Menschen gerade ihr persönliches Jahr 2015 Revue passieren.

 

Zwar sind Silvester und Neujahr im Prinzip Tage wie jeder andere, dennoch verleiten uns die Tage „zwischen den Jahren“ oftmals zum Innehalten und Nachdenken über sich selbst und über all die Dinge, die in den letzten 365 Tagen passiert sind.

 

Für mich hatte es 2015 in sich. Vielleicht lag es daran, dass ich fast das gesamte Jahr mit Schwangerschaft und dem Wochenbett danach zugebracht habe und dadurch wohl hormonell und emotional nicht ganz auf der Höhe war. Vielleicht lag es aber auch an einigen unerfüllten Träumen, an anderen neuen Träumen und neuen Freunden und Bekanntschaften. Auf jeden Fall war 2015 bisher das Jahr mit den meisten Aufs und Abs für mich.

 

Aber von vorne … 

 

Rundreise durch Japan

 

Unser Highlight war definitiv unsere Rundreise durch Japan Anfang des Jahres.

 

Mittlerweile habe ich eingesehen, dass unsere Reise nach Japan eher eine Flucht war, als Reaktion auf einen Streit, der mich Ende des Vorjahres sehr überfordert hat. Da die ganze Situation sowohl mich persönlich als auch die Beziehung zu meinem Freund und die Familie sehr belastet hat, musste ich dem Ganzen möglichst schnell, lange und weit weg entfliehen. Wodurch unsere Reise durch Japan entstand. Ich buchte die Flüge recht spontan am 31.12.2014, als ich sie beim Stöbern auf Skyscanner für einen Schnäppchenpreis entdeckte.

 

Am 08.02. ging also unser Flieger nach Tokyo, von wo aus wir mit dem Zug eine Rundreise durch Japan machten. Zwei Monate lang lernten wir das Land kennen und erlebten viele tolle Momente, lernten aber auch Eigenheiten des Landes kennen.

 

Kirschblüte in Japan

Kirschblüte in Japan

 

Rückkehr nach Hannover mit Umwegen

 

Als wir im April zurück nach Hannover kamen, hatten wir zunächst keine Wohnung mehr. Denn unsere alte Wohnung mussten wir vor Antritt unserer Reise aufgrund von Problemen mit dem Vermieter leider kündigen. Die nächsten Wochen schliefen wir abwechselnd bei meinen Eltern (inklusive nerviger und stressiger Pendelei nach Hannover) und bei einer Freundin, deren Wohnzimmer aber nicht immer zur Verfügung stand. Wir waren sehr froh, als wir Mitte Mai endlich in unsere neue Wohnung ziehen konnten, auch wenn sie nicht in allen Punkten unseren Vorstellungen entspricht.

 

Nach unserer Rückkehr aus Japan wurde auch endlich meine Vermutung offiziell bestätigt, die ich schon seit kurz nach Antritt unserer Reise hegte: Ich war wieder schwanger.

 

DNX, digitale Nomaden und Lifestyle Design

Im Mai war ich das erste Mal auf der DNX, die Konferenz für digitale Nomaden und solche, die es werden wollen. Auch das Ticket für die Konferenz war ein Spontankauf am 31.12.2014. Die DNX war toll, es gab viele inspirierende Vorträge von den echten digitalen Nomaden und zahlreiche hilfreiche Workshops, wie ich am schnellsten mein eigenes Business aufbauen kann. Ich kehrte vollmotiviert und mit unzähligen Ideen im Kopf nach Hause zurück und änderte – nichts.

 

Das gleiche Spiel noch mal im August bei der DNX Global und im Oktober bei meiner zweiten deutschsprachigen DNX. Während viele der Teilnehmer, die ich bei den drei DNX-Konferenzen kennengelernt habe, in wenigen Monaten viel erreicht haben, bin ich noch keinen Schritt weiter gekommen …

 

Auch hier habe ich eingesehen: Das Ganze war eine Flucht. Damals, als ich Ende 2014 auf das digitale Nomadentum stieß, war ich mit meinen Nerven am Ende und habe verzweifelt nach neuen Wegen gesucht. Der Lifestyle der digitalen Nomaden schien perfekt: Viel reisen, ein freies, unabhängiges Leben führen und vor allem glücklich sein. Genau das, was ich wollte.

 

Aber so richtig aufraffen, auf diesen Lifestyle hinzuarbeiten, konnte ich mich dennoch nie. Einerseits hatte ich Angst, dass mein Freund nicht mitziehen würde, andererseits war ich wahrscheinlich auch selbst nicht 100 %-ig davon überzeugt.

 

Dennoch habe ich durch die Besuche der DNX, dem Lesen zahlreicher Blogs und durch den persönlichen Austausch mit all den Menschen, die ich dadurch kennengelernt habe, auch Einiges über mich selbst herausgefunden. Aber dazu komme ich weiter unten noch detaillierter.

 

DNX Global

DNX Global

 

Trip nach Spanien

 

Im Zuge der ersten DNX im Mai war auch meine nächste Reise geplant, die im Juni zum DXN Camp nach Tarifa gehen sollte. Leider musste diese doch in letzter Minute ausfallen, da mich ein Tag vor Abflug nun doch die Schwangerschaftsübelkeit heimsuchte, von der ich bisher verschont worden war. Als es mir wieder besser ging, hätte sich der nächste (bezahlbare) Flug leider zeitlich nicht mehr gelohnt.

 

Aber Tarifa war nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Im August reiste ich schließlich zunächst alleine nach Madrid und traf mich einige Tage später mit Sabrina in Tarifa. Da uns zuvor gesagt wurde, dass wir unsere Kinder nicht mit zu den DNX Camps nehmen können, wollen wir gemeinsam ein Coworking Camp für Familien organisieren. Wir konnten uns sehr schnell auf Tarifa als Veranstaltungsort einigen und haben während unseres Aufenthalts eine geeignete Unterkunft gesucht und mit dem La Cocotera auch gefunden. Nähere Informationen zu dem Familiencamp folgen (hoffentlich bald).

 

Tarifa

Tarifa

 

Geburt & Wochenbett

 

Ende Oktober kam schließlich unsere Tochter Julia auf die Welt. Seitdem habe ich also nun zwei Kinder und frage mich, wie ich ernsthaft von nur einem Kind gestresst gewesen sein konnte. Die erste Zeit nach der Geburt ging es mir nicht besonders gut. Beziehungsprobleme, schreiende Kinder, Wochenbettdepression – eines bedingte das andere in einem ewigen Teufelskreis. Noch ist nicht alles wieder gut, aber ich denke, wir sind in allen drei Bereichen auf dem Weg der Besserung, der sich aber wohl noch etwas hinziehen wird.

 

Was 2016 für mich bringen wird

 

Reisen

 

Ehrlich gesagt habe ich vor allem reisetechnisch noch keine konkreten Pläne für das Jahr 2016. Was allerdings auch im Moment an unserer noch unklaren finanziellen Situation liegt, die sich hoffentlich bald klären wird.

 

Fest geplant ist bisher nur das Studienprojekt meines Freundes, das im Februar/März für zwei Wochen in Lissabon stattfinden wird (und das auch noch über meinen Geburtstag). Moritz ist für die Zeit schon bei den Großeltern angemeldet; was Julia und ich während der Zeit machen werden, weiß ich noch nicht. Je nach Finanzlage haben wir die Option gemeinsam nach Thailand zum Citizen Circle Meetup und Coworking zu fahren (ob das mit Baby im Schlepptau so sinnvoll ist, weiß ich aber auch nicht). Ebenfalls mit meinem Freund nach Lissabon zu fahren, macht wenig Sinn, da er den ganzen Tag dort Unternehmen interviewen und abends die Daten auswerten muss und somit kaum Zeit hat. Außerdem haben sowieso alle Teilnehmer eine gemeinsame Unterkunft von der Uni gestellt bekommen.

 

Da für Ende März das Coworking Familien Camp in Tarifa geplant ist, würde es ziemlich gut passen, wenn ich mit Moritz und Julia zum Ende des Projektes nach Lissabon komme um meinen Freund abzuholen und wir gemeinsam eine Tour von Lissabon nach Tarifa für die zwei oder drei Wochen unternehmen. Das wiederum beißt sich aber mit meinen Plänen, im März die ITB (die größte internationale Touristikmesse) in Berlin zu besuchen.

 

Außerdem hatten wir angedacht, nächstes Jahr wieder eine Fahrradtour zu machen. Da wir für so ein Vorhaben weder viel Geld noch eine gute vorherige Planung brauchen, werden Zeit und Ziel vermutlich spontan festgelegt.

 

Beziehung, Familie & persönliche Ziele

 

Wichtiger als irgendwelche Reisen ist mir aber im nächsten Jahr meine Familie, wozu ich die Beziehung mit meinem Freund mit einrechne. Wir haben den allerersten kleinen Schritt in die hoffentlich richtige Richtung bereits getan und ich hoffe, dass wir die weiteren richtigen Schritte gehen werden, um bald wieder ein glücklicheres und erfülltes Familienleben führen zu können.

 

Und auch an meinen persönlichen Zielen möchte ich im nächsten Jahr arbeiten. Denn ich glaube, auch meine momentane Ziellosigkeit beeinflusst meine Unglücklichkeit sehr.

 

Ich bin mir mittlerweile relativ sicher, dass mich mein derzeitiges Studium nicht mehr weiter bringen wird. Schon das letzte Jahr habe ich mehr Sport- und Sprachkurse besucht als Kurse von meinem eigentlichen Studiengang. Denn alles an meinem Studiengang läuft darauf hinaus, dass ich am Ende exakt dort lande, wo ich schon bin: In ein Umweltplanungsbüro. Dort arbeite ich gelegentlich als studentische Hilfskraft vor allem an Projekten zur Standortplanung von Windenergieanlagen oder Straßentrassen. Wohlgemerkt vom Büro aus für Orte, von denen ich noch nie gehört habe geschweige denn, dass ich eine sonstige persönliche Bindung zu diesen Orten hätte. Für ein paar Stunden im Monat ist das Arbeiten dort völlig in Ordnung und macht dank netten Mitarbeitern auch Spaß, aber mir graut es vor der Vorstellung, für die nächsten Jahre 40 Stunden in der Woche an so ein Büro gebunden zu sein.

 

Diese Einsicht habe ich eindeutig dank der DNX-Events und der Menschen, die ich dort kennengelernt habe, gewonnen. Und ich bin sehr dankbar für die Erkenntnis, dass es auch anders geht als das durch unsere Gesellschaft fast schon vorgeschriebene Arbeitsmodell.

 

Dennoch möchte ich weiterhin in die Richtung des Umweltschutzes gehen, jedoch einen anderen Weg, als im Büro zu sitzen und mich über ArcGIS zu ärgern. Stattdessen schwirrt in meinem Kopf seit einiger Zeit die Idee, Umweltbildungsprojekte im Ausland zu realisieren.  Ich stelle mir das Ganze so vor, dass ich mit einer festen Gruppe über mehrere Monate hinweg zusammenarbeite, deren Ziel es ist, die Natur und Umwelt der jeweiligen Bevölkerung näher zu bringen und diese dadurch schützenswerter zu machen. Dazu gehören Gruppenerfahrungen in der Natur genauso wie praktisches Wissen z. B. über Müllvermeidung oder Tierschutz. Später kann die Gruppe dann wiederum eigene Projekte bearbeiten wie Bilderbücher oder Theaterstücke, die vielen weiteren Menschen in der Umgebung die Bedeutung des Naturschutzes auf unterhaltsame Weise näher bringen.

 

Dazu brauche ich kein „Wissenschaftliches Arbeiten mit freilandökologischen Methoden“ oder „Numerische Modellierung von Bodenprozessen“, sondern Erfahrungen in der Umweltpädagogik, in der Arbeit mit Gruppen und Kindern, Erwachsenenbildung, Fremdsprachen und vielen anderen Softskills.

 

Wann, wo und wie ich dieses Ziel realisieren kann, möchte ich innerhalb des nächsten Jahres herausfinden (wer an dieser Stelle einen heißen Tipp hat oder jemanden kennt, der wen kennt, kann mich gerne kontaktieren).

 

Dieser Blog

 

Natürlich werde ich euch auch weiterhin über unsere Reisen berichten und euch Tipps und Tricks für eure Reise geben.

 

Überall steht es geschrieben. Das wichtigste am Blog ist ein glasklares „Warum“. Mein allererster Artikel hat mein Warum erläutert, und ich dachte, ich wäre damit fein raus. Falsch gedacht, denn es war das falsche Warum. Es war das Warum, wieso ich selbst mit Kind reise, aber nicht das warum, weshalb ich darüber schreibe.

 

Während des Beschreibens meiner Traumreise habe ich festgestellt, dass ich auch während des Schreibens immer wieder in die Themenfelder der Nachhaltigkeit und in familiäre Themen abrutsche.

 

Da sich mein persönlicher Fokus im nächsten Jahr wie weiter oben schon beschrieben auf meine Familie, meine Partnerschaft sowie den Themen des Umweltschutzes rücken wird, passt sich auch mein Blog daran an. Ich habe also beschlossen, auch die Themenfelder Familie, Persönliches und Nachhaltigkeit mit in den Blog einfließen zu lassen. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, geht mit dieser Ergänzung auch eine Erweiterung des Designs einher. Ich hoffe, dass ich es im nächsten Jahr schaffe, die letzten Baustellen an meinem Blogdesign zu beheben (auch hier – wer weiß, wie ich die weißen Boxen aus meinem Footermenü weg bekomme, bitte melden!).

 

Zu guter Letzt: Danke!

 

Es gab in diesem Jahr viele Situationen, in denen meine Nerven blank lagen und ich am liebsten nur noch hätte weinen können. Aber es gab auch so viele schöne Momente, in denen mir liebe Menschen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert haben – egal ob mit großen oder kleinen Gesten:

 

★ Danke an euch für das Lesen und Kommentieren meiner Artikel und das Folgen auf Facebook, Twitter und Instagram – obwohl ich viel zu selten etwas Neues poste

★ Danke an die Herbergsmutter in Tokyo, die noch (wie wir erst später feststellten, ganz untypisch japanisch) sehr spontan ein Zimmer für uns hatte, als unsere Airbnb-Gastgeberin uns versetzt hat

★ Danke Airbnb für das schnelle Reagieren, als uns unser Host in Osaka abgesagt hat und den großzügigen Gutschein, mit dem wir schnell eine neue Unterkunft finden konnten, die wir uns sonst nicht hätten leisten können

★ Danke an meine Eltern und an die Eltern von René, die uns ganz selbstverständlich Geld nach Japan geschickt haben, als wir keines am Automaten bekommen konnten – und natürlich danke für viele Tage „Großelternurlaub“

★ Danke an Katha und Marlena, die uns nach unserer Reise bei sich aufgenommen haben

★ Danke an Lenni für den gemütlichsten Chor-Probenraum, leider sehr weit weg (und danke an Sebastian Fitzek für gute Unterhaltung auf dem Weg dorthin)

★ Danke an Sabrina für die Treffen in Göttingen und Tarifa und die Gespräche, die mehr über unsere Männer gingen als um unsere Blogs

★ Danke an Silke und Dirk für Strandspaziergänge in Tarifa mit dem leckersten Eis und der Rettung des verlorenen Tablets

★ Danke an alle Familienreiseblogger für eine tolle Gruppe, die Mut macht, trotz vieler Probleme die Beziehung nicht aufzugeben (und hier noch ein spezielles Danke an Hartmut und Jenny für liebe Emails und Facebook-Nachrichten vor und nach der Geburt – vielleicht lernen wir uns im nächsten Jahr endlich mal persönlich kennen!)

★ Danke an Beccy, Maren und Talke für gute Freundschaft in allen Lebenslagen

★ Danke an Beccy für freundschaftliche und trotzdem professionelle psychologische Hilfe in Krisensituationen

★ Danke Paula’s, dass eure Flammkuchen immer gleich schmecken – da weiß man, was man hat!

★ Danke ans Plenum, dass ihr nach einem anstrengenden Umzugstag sogar mit extrascharf nach Hause liefert

★ Danke an Karo für viele sportliche Stunden während der Schwangerschaft

★ Danke an Markus für so gute Musik beim Sport (ich komme bald wieder!)

★ Danke an Susanne für spontane Hebammenleistungen in Zeiten von Hebammenkrisen

★ Danke an Mischa und Andrea für Offenheit mit eurer Depression, auch wenn ich im Moment (noch) stiller Mitleser bin

★ Danke an die TK für viele Telefonate und ehrliches Bemühen, doch noch den Sachbearbeiter der Uni dazu zu bekommen, dass die Unterlagen für mein Mutterschaftsgeld eingereicht werden

★ Danke an die drei kleinen Elefanten im Zoo für all den Unfug, den ich beobachten durfte, und danke Indra, dass auch du dein Essen vor den Kindern verteidigst

★ Danke an René dafür, dass du trotz allem immer noch bei mir bist und bis nachts um 3 mit mir wach bleibst, weil ich zu traurig zum Schlafen bin

★ Danke an Moritz und Julia für jedes Lächeln von euch. Euer Papa und ich können noch so viel von euch lernen.

10 Anmerkungen zu “Adiós 2015! Ein Ausblick in das neue Jahr und ein Dankeschön

  1. Pingback: Lesetipp: Blogger-Jahresrückblick Liebe! - Reiseaufnahmen

  2. Pingback: Unsere Reisehighlights 2015 – von A wie Afrika bis P wie Papst – my family on tour

  3. Ines

    Mein lieber Mann, da habt Ihr ja 2015 einiges durch. Ich wünsche Dir und Deiner Familie für das nächste Jahr ruhigere Fahrgewässer, die nötige Ruhe und Entspannung. Deine geplanten Schwerpunkte Persönliches und Nachhaltigkeit finde ich super. Viel Erfolg dabei und ein glückliches Jahr 2016 wünscht Dir Ines.

    Antworten
    • Christin Autor dieses Beitrags:

      Danke liebe Ines!

      Ja, hoffentlich wird es bei uns dieses Jahr wieder etwas entspannter. Aber ich denke, wir sind gerade auf einem guten Weg, wenn auch erst am Anfang 😉
      Ich hoffe, du hattest mit deiner Familie einen guten Start in das neue Jahr. Ich wünsche euch ebenso ein erfolgreiches und vor allem glückliches Jahr!

      Alles Liebe
      Christin

  4. Lena

    Alles Gute für euch! Ich kenn das, wenn man so zwischen den Lebensentwürfen rumhängt und sich eigentlich langsam mal für das eine oder andere entscheiden müsste. Oder sich entschieden hat, und nun den Hintern hochkriegen muss. Mach kleine Schritte! 😉 Dann geht’s ganz gut, finde ich. Und mit Neugeborenem hast du eh die beste Ausrede der Welt, wenn du es langsam angehen lässt!

    Liebe Grüße und alles Gute für 2016!

    Antworten
    • Christin Autor dieses Beitrags:

      Hallo Lena,

      du hast absolut Recht, eine Entscheidung für einen Lebensentwurf zu treffen, ist echt nicht leicht. Denn eine Entscheidung für etwas ist ja auch automatisch eine Entscheidung gegen ganz viele andere Optionen. Zum Glück habe ich mittlerweile realisiert, dass die meisten Sachen im Leben nicht unumstößlich sind und sich Vieles doch noch ändern lässt, sollte man feststellen, dass die Entscheidung noch nicht die Richtige war. Diese Erkenntnis macht es mir sehr viel einfacher, nun doch endlich den Hintern hochzukriegen! Und ja, ein Baby ist immer eine gute Ausrede 😉

      Dir und deiner Familie auch alles Liebe für das neue Jahr!

  5. Jenny

    Was für ein wundervoller und ehrlicher Jahresrückblick, Christin!

    Wenn ich so lese, was du dir als Schwangere und frischgebackene Mama im letzten Jahr so aufgebürdet hast, schlackern mir die Ohren. Mein dringender Rat: Nimm den Fuß vom Gaspedal und konzentriere dich erstmal auf deine Familie! Die ITB läuft dir nicht weg, genauso wenig wie irgendwelche Konferenzen in Thailand.
    So sehr ich pro Reisen mit Kind bin: Das ist nichts für Babys und wird dich selbst sehr stressen (und das weiß ich, weil ich es letztes mal selbst probiert habe).
    Sehr gern würde ich dich und deine Kids mal kennenlernen, aber doch lieber in Ruhe außerhalb einer Blogger-Konferenz 😉

    Ich wünsche dir und euch ein tolles, stressfreieres neues Jahr voller neuer Entwicklungen!

    LG
    Jenny

    Antworten
    • Christin Autor dieses Beitrags:

      Hallo Jenny,

      ehrlich gesagt, habe ich mich die ganze Zeit über nicht so gefühlt, als hätte ich mir etwas aufgebürdet, sondern fand eher, dass ich meine Zeit sinnlos verplempere und mehr machen müsste. Ich glaube, ich hatte auch lange den Anspruch an mich selbst, dass sich mein Leben mit Kind nicht großartig ändert, was natürlich im Nachhinein gesehen völliger Quatsch war. Aber wahrscheinlich hast du Recht, und ich habe ja schon geschrieben, dass mein Fokus nächstes Jahr mehr auf der Familie liegen wird, und vor allem darin, dass es uns allen (einzeln wie auch als Familie) wieder besser geht. Von daher nehme ich die Dinge erstmal wie sie kommen, wenn es mit der ITB oder mit Thailand nicht klappt, ist es eben auch nicht schlimm 😉

      Ich wünsche dir und deiner Familie auch einen tollen Start ins neue Jahr!

      Alles Liebe,
      Christin

  6. Hartmut

    Danke, Christin, für diesen sehr persönlichen und ehrlichen Blogpost! Ich wünsche dir und deiner Familie alles, alles Gute für 2016 und hoffe sehr, dass wir uns bald mal persönlich kennenlernen werden. Und falls ihr gen Norden radeln solltet – einfach vorher kurz melden!
    LG Hartmut

    Antworten
    • Christin Autor dieses Beitrags:

      Lieber Hartmut,

      der Artikel musste mir jetzt so einmal von der Seele geschrieben werden, und ich bin sehr überrascht, wie viele positive Reaktionen er bisher schon hervorgerufen hat.
      Uns treibt es eigentlich eher Richtung Süden, falls wir es doch mal nach Schweden schaffen, lasse ich es dich natürlich sofort wissen! Du kannst natürlich auch gerne Bescheid sagen, falls ihr mal in Hannover oder Umgebung sein solltet. Ich hoffe auch sehr, dass wir uns bald mal kennenlernen!

      Alles Liebe für dich und deine Familie und einen wunderbaren Start ins neue Jahr wünsche ich euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.